Armeeapotheke - Ittigen

armasuisse Immobilien
Ittigen, BE
2006 - 2014
abgeschlossen

Die bestehende Fabrikationsanlage der Armee an der Worblentalstrasse in Ittigen wurde umfassend umgebaut und an die Anforderungen eines modernen Produktionsbetriebs mit integriertem Hochregallager angepasst. Im Mittelpunkt der Planung stand die Umsetzung eines Drei-Ebenen-Konzepts, das eine effiziente Produktionsorganisation sowie die hohen Anforderungen an Hygiene, Zonierung und Materialflüsse erfüllt.

Im Zuge der Erweiterung wurde die Nordfassade des bestehenden Fabrikationsgebäudes vollständig geöffnet und durch drei neue Geschosse ergänzt. Die neue Konstruktion wurde präzise in die bestehende Gebäudestruktur integriert und an die vorhandene Erschliessung angebunden. Dadurch entstand eine harmonische Verbindung zwischen Bestand und Neubau, bei der die vorhandenen Qualitäten der Anlage erhalten und gezielt weiterentwickelt wurden.

Im Inneren blieb die Grundstruktur des Gebäudes weitgehend bestehen. Die räumliche Organisation wurde gezielt an die neuen betrieblichen Anforderungen angepasst und entsprechend dem Drei-Ebenen-System optimiert. Die Produktionsabläufe wurden klar gegliedert und umfassen unter anderem den Sterilbereich sowie die vertikale Produktionskette von Ansatz, Abfüllung und Konfektionierung. Eine konsequente Trennung der Waren- und Materialflüsse gewährleistet dabei effiziente und sichere Betriebsabläufe.

Architektonisch erhielt die Nordseite des Gebäudes durch die Umgestaltung zu einem klaren, kubischen Baukörper ein neues Erscheinungsbild. Die Verkleidung mit Sandwichpaneelen und transluzentem Milchglas verleiht der Erweiterung eine moderne, präzise Anmutung und unterstreicht die Verbindung von Funktionalität und zeitgemässer Industriearchitektur.

Bauherrschaft
Ort
Projektdauer
Status

Projektziel

Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung der bestehenden Fabrikationsanlage zu einem modernen und leistungsfähigen Produktionsstandort, der den erhöhten Anforderungen an Prozessabläufe, Hygiene und Sicherheit gerecht wird. Durch die Integration des neuen Drei-Ebenen-Systems sollten Produktions-prozesse optimiert und klare, effiziente Waren- und Materialflüsse geschaffen werden.

Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der nachhaltigen Weiterentwicklung der bestehenden Bausubstanz. Die vorhandene Gebäudestruktur wurde weitgehend erhalten und durch eine präzise geplante Erweiterung ergänzt. Gleichzeitig sollte die neue Architektur den funktionalen Anforderungen des Betriebs entsprechen und dem Gebäude durch eine zeitgemässe Fassadengestaltung eine klare neue Identität verleihen.

Galerie